Nachhaltige Entwicklung

Ausrüstungen zur Dekontaminierung moderner Anlagen, wie sie bei SAIDEF benutzt werden, dienen der Verringerung der Umweltbelastung; sie liegen damit deutlich unter den gesetzlichen Grenzwerten.

SAIDEF AG ist ein Unternehmen, das die Umwelt respektiert, sich engagiert und alle Massnahmen trifft, um ihre eigenen Umweltleistungen zu verbessern.

Wasser und Luft sind Gegenstand regelmäßiger und strenger Kontrollen und spezifische Massnahmen werden zeitlich befristet durchgeführt. Die Umwelt, stetige Reflexionsquelle, führt uns zu der Studie von Projekten zur Erhaltung und Einsparung der Ressourcen und zur Reduzierung der Umweltbelastung.

Die konkreten Massnahmen, die wir ergreifen sollen:

  • im Einklang mit den geltenden rechtlichen Bestimmungen sein
  • die Betriebsabläufe, die Umweltauswirkungen zu reduzieren
  • Verbrauch von nicht erneuerbarer Energie zu reduzieren und die Entwicklung erneuerbarer Energieanteil
  • Schutz der Gesundheit der Mitarbeiter und ermutigen jeglicher Initiative, ihren Lebensraum zu verbessern

Umwelt

SAIDEF verfolgt weiterhin ihre Politik der nachhaltigen Entwicklung. 

Besorgt um die Verbesserung ihrer Verfahren und in Übereinstimmung mit ihren Zielen, unterstützt sie Studien und Projekte aus ihrem Tätigkeitsbereich.

In diesem Sinne beteiligt sie sich an der Finanzierung von mehreren Projekten zur Entwicklung oder zur Verbesserung der Rückgewinnung und der Verwertung von verschiedenen Reststoffen.

Die betreffenden Projekte werden von der ZAR geleitet, einer Stiftung für nachhaltige Abfall- und Ressourcennutzung.

Eines dieser Projekte hat zum Ziel, die Rückgewinnung von Wertstoffen aus Verbrennungsrückständen der Kehrichtverwertungsanlagen sowie aus Schlammverbrennungsanlagen zu erhöhen.

Weiter wird die Gewinnung von Eisen- und Nichteisenmetallen aus Schlacke mittels Trocken- oder Feuchtverfahren verbessert.

In Entwicklung befindet sich insbesondere ein Projekt zur Rückgewinnung von Metallen wie Zink, die man in der Flugasche aus der Verbrennungsanlage oder in Hydroxid-Schlämmen aus der Rauchgasreinigung vorfindet.

Hervorzuheben ist ebenfalls, dass Forschungsarbeiten weiter vorangetrieben werden. Angestrebt wird die Extraktion von Phosphor, Spurenelement aus natürlicher Ressource, das man in der Asche aus der Klärschlammverbrennung vorfindet.

Welchen Nutzen bringen alle diese neuen Technologien?

  • Erhöhung der Rückgewinnung von Wertstoffen! Eisenmetalle, Nichteisenmetalle, Zink, Phosphor, usw.
  • Abnahme der Quantität und des Volumens der dauerhaft zu entsorgenden Rückstände in kontrollierten Deponien.

Projekte

Schlackenaufbereitungsanlage

SAIDEF hat ein sehr innovatives Projekt gewagt und kann für sich in Anspruch nehmen, die weltweit erste KVA zu sein, die eine solche Anlage in Betrieb genommen hat.

Das angewandte Verfahren stützt sich auf eine bewährte Technologie aus anderen Bereichen, wie z.B. dem Bergbau, und wurde vom Unternehmen SELFRAG entwickelt. Die Schlacken werden mit einer Maschine zur Hochspannungsfragmentierung behandelt, die dadurch diverse Wertstoffe aus dieser herauslöst (Eisenmetalle, Nichteisenmetalle, inerte Materialien). Dies wird es uns ermöglichen, die aktuelle Menge an rückgewonnenen Eisen- und Nichteisenmetallen aus den Schlacken zu verdoppeln.

Die Vorteile?

  • Erhöhung der Rückgewinnung von Wertstoffen!
  • Eisenmetalle, Nichteisenmetalle, inerte Materialien.

Abnahme der Quantität und des Volumens der dauerhaft zu entsorgenden Rückstände in kontrollierten Deponien.

 

Energiesparen

SAIDEF hat das Ingenieurbüro Rytec mandatiert, um die möglichen Energieoptimierungen bei sämtlichen Betriebsprozessen zu analysieren und zu evaluieren. Abhängig vom Ergebnis, würden ökonomisch oder ökologisch profitable Projekte initiiert werden. Diese sollten es ermöglichen, den internen Verbrauch an Energie zu verringern, um dadurch die Lieferung von Strom und Wärme erhöhen zu können.

Die Vorteile ?

  • Abnahme der von SAIDEF konsumierten Energiemenge!
  • Erhöhung der Strom- und Wärmelieferungen!

 

Ausbau des Fernwärmenetzes FRICAD

SAIDEF liefert – neben der Elektrizität - ebenfalls Wärme und speist diese in ein Fernwärmenetz ein (FRICAD I und II), bei dem es zugleich mitarbeitet. Da vorgesehen ist, das Netz noch zu erweitern (FRICAD III), könnte SAIDEF seine gesamte Wärmekapazität zur Verfügung stellen und somit praktisch seine Wärmelieferung verdoppeln.

Das Fernwärmenetz ist Eigentum der Groupe E Celsius.

Die jährlich gelieferten Energiemengen?

  • 55 GWh Elektrizität an die Groupe E!
  • 70 GWh Wärme an die Groupe E Celsius!